Malaga historisch - die Geschichte Malagas
Malaga ist eine geschichtsträchtige Stadt und die Hauptstadt der Costa del Sol in Spanien.
Die Phönizier haben die Stadt etwa im 8. Jahrhundert vor Christus gegründet. Der Name „Malaka“ kommt höchstwahrscheinlich von dem phönizischen Wort „Salz“, da Fisch im Hafen gesalzen wurde.
Der Hafen von Malaga wurde im 8. Jahrhundert, als die Araber über Spanien regierten, ein wichtiges Zentrum für den Handel. Malaga wurde zunächst vom Kalifat von Cordoba eingenommen. Nach dem Fall der Umayyad Dynastie wurde die Stadt abhängig von Granada. In dieser Zeit wurde die Stadt zum ersten Mal Mālaqah genannt.
Der Reisende Ibn Battuta hat schon 1325 Malaga als eine der größten und schönsten Städte von Andalusien bezeichnet.
Malaga war eine der iberischen Städte, in welcher die Araber am längsten regiert haben, da die Stadt dem Emirat von Granada zugehörig war. 1487 wurde Malaga von den Christen erobert; fünf Jahre vor dem Fall von Granada.
Am 24. August 1704 fand im Meer südlich von Malaga die Schlacht von Velez-Malaga, die größte Seeschlacht im spanischen Erbfolgekrieg, statt.
Während des Spanischen Bürgerkriegs 1936 wurde Malaga glücklicherweise weitestgehend von Bombardierungen verschont.
Der Tourismus bringt der Stadt seit den 1960er Jahren wirtschaftlichen Aufschwung. Besonders beliebt sind dabei Sprachreisen.
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