Rom historisch - die Geschichte Roms
Rom als Hauptstadt von Italien blickt als eine der ältesten Städte Europas auf eine sowohl spannende als auch turbulente Geschichte zurück. Ansiedlungen sind bereits seit über 2700 Jahren bekannt.
Die berühmte Gründungssage um die Stadt Rom rankt sich um die Zwillingsbrüder Romulus und Remus. Von Ihrer Mutter im Tiber ausgesetzt, wurden die Zwillinge am Flussufer in der Nähe der Palatinischen Hügel angespült. Eine Wölfin soll die Brüder gesäugt haben, aufgezogen wurden sie von einem Hirten und seiner Frau. Im Jahre 753 v. Chr. soll Romulus seinen Bruder nach einem Streit umgebracht und Rom gegründet haben.
Nach der Besiedlung durch die Etrusker, wandelte sich Rom zur Republik, welche sich rasch über weite Teile Italiens und bis nach Spanien, Nordafrika und Griechenland ausdehnte. Als Zentrum des Römischen Reiches ein Nährboden für Machtgier, brachte Sie berühmte Köpfe wie Cäsar und Kaiser Augustus hervor. Trotz der anhaltenden Christenverfolgung nach Christi Geburt fasste das Christentum als neue Religion Fuß und Rom wurde zum Zentrum der späteren Weltreligion.
Das Mittelalter ließ Rom erblassen, die darauf folgende Renaissance verlieh Rom jedoch neuen Glanz. Viele berühmte Künstler wie Michelangelo, Raffael und Cellini haben Ihre Spuren hinterlassen, gefolgt von Barockkünstlern wie Bernini und Borromini. Das moderne Rom hat seine Ursprünge im Nationalstaat, gegründet 1870. Rom wurde zur Hauptstadt Italiens.
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