Geschichte New York
Im Jahre 1524 wurde der Hafen von New York von dem Italiener Giovanni da Verrazzano während seiner Expedition an der Ostküste Amerikas entdeckt. Er berichtete von Begegnungen mit Ureinwohnern, aber schien nicht weiter landeinwärts vorgedrungen zu sein. Der Engländer Henry Hudson, nach welchem der berühmte Hudson River benannt wurde, entdeckte 1609 Manhattan. 1613 wurde von den Holländern die Kolonie New Amsterdam gegründet. Diese begannen 1624 mit der Besiedelung. Manhattan wurde den Lenape Indianern zwei Jahre später durch den Generaldirektor der holländischen Kolonie für $ 26 abgekauft.
Die Briten übernahmen die Stadt im Jahre 1664 und nannten sie von diesem Zeitpunkt an New York. Dies geschah in Anerkennung an den Duke von York. 1667 wurde die Stadt durch das Abkommen von Breda unter die Befehlsmacht der Britischen Kolonie gestellt. New York wurde weiter von Englischen Puritanern besiedelt, die vor der Verfolgung aus ihrem Heimatland flohen.
Während des Amerikanischen Freiheitskrieges war New York City der Ort, an dem viele Kämpfe ausgeführt wurden. Die Stadt wurde von den Briten bis zum Ende des Krieges besetzt. Kurzzeitig, zwischen 1788 und 1790, wurde New York zur Hauptstadt der neu gegründeten USA. Durch die Eröffnung des Erie Kanals im Jahre 1825 wurde die Stadt das Tor zwischen dem Great Lake und den agrarwirtschaftlichen Great Plains und überholte Boston und Philadelphia in ökonomischer Bedeutung.
Es folgte eine große Einwanderungswelle, bei der Europäer ein neues Leben in den Vereinigten Staaten beginnen wollten. Nach den Europäern erfolgte 1920 ein großer Zustrom von Afroamerikanern, die aus den südlichen Regionen des Staates kamen. Im Jahre 1925 übernahm New York den Titel von London, die bevölkerungsreichste Stadt der Welt zu sein. In den 20er Jahren erfuhr die Stadt einen großen Entwicklungsaufschwung. Viele der Hochhäuser sind in diesem Zeitraum entstanden. Der Börsencrash von 1929 führte zu einem totalen Abschwung der Wirtschaft in der USA und somit zur Wirtschaftskrise von 1930. Die Arbeitslosigkeit stieg in manchen Regionen auf bis zu 20% und einige Sektoren brauchten Jahrzehnte, um sich wieder komplett zu erholen.
Während des 2. Weltkrieges spielte New York City eine große Rolle als finanzielles und industrielles Zentrum und entwickelte sich nach dem Krieg zu einer der einflussreichsten Städte der USA aber auch der gesamten Welt. Städtische Abwanderung und eine steigende Kriminalitätsrate führten zwischen 1970 und 1990 zu einer Populationsabnahme. Allerdings kehrten die Menschen durch die Bemühungen des Bürgermeisters Rudolph Giuliani in die Stadt zurück. Giuliani setzte sich für eine Steigerung der Lebensqualität sowie eine Kriminalitätsbekämpfung ein.
Der 11. September 2001 ist ein schwarzer Tag in der Geschichte Amerikas. Das World Trade Center, das höchste Gebäude von New York, wurde durch das Einschlagen von zwei Flugzeugen zerstört. Dieser Tag wurde zum Nationalfeiertag erklärt und an der Einsturzstelle wird ein Denkmal errichtet.
Schon seit den frühen Anfängen nimmt die Stadt eine hohe Stellung in den USA ein und bleibt bis zum heutigen Tage eine der bedeutendsten Städte der Welt.



