Geschichte von Dublin
Das offizielle Gründungsdatum von Dublin ist im Jahre 988 BC
festgelegt, obwohl es Beweise gibt, dass es schon im 2. Jahrhundert existiert
hat und damals Eblana genannt wurde. Die normannischen Wikinger waren die ersten Einwohner der Stadt und es
wurden viele Artefakte, alte Mauern und Gebäude in der heutigen Stadtmitte
gefunden.
Die Stadt wurde im 9. Jahrhundert von den Dänen besetzt. In den folgenden 3 Jahrhunderten haben die rebellischen Iren einige Male die Kontrolle über Dublin übernommen. Im Jahre 1171 wurden dann die Dänen von den Anglo-Normannen, unter Henry II dem König von England, vertrieben.
Bis Mitte des 17. Jahrhunderts blieb Dublin eine kleine mittelalterliche Stadt. 1649, nach dem Englischen Bürgerkrieg, wurde die Stadt von Oliver Cromwell übernommen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Dublin nur 9.000 Einwohner und lag im Chaos. Im 17. Jahrhundert begann allerdings ein beachtliches Wachstum der Stadt, als protestantische Flüchtlinge vom Europäischen Kontinent nach Dublin strömten.
Im Verlauf des nächsten Jahrhunderts hat Dublin enorm an Größe und Reichtum dazu gewonnen und ist kurz darauf die zweite Stadt des Englischen Königreichs geworden.
Im Jahre 1800 hat der Act of Union (Vereinigungsgesetz) zwischen England und Irland das irische Parlament vernichtet und hat den Status von Dublin drastisch reduziert. Nun setzte ein großer Abfall ein, der erst wieder umgekehrt wurde als Irland 1922 unabhängig wurde.
Dublin war der Schauort einiger der heftigsten Kämpfen der Irischen Rebellion 1916 und der Rebellion von 1919 und 1921, welche zu der Gründung des Irischen Freistaates führten.
Nach der Unabhängigkeit wurde Dublin das politische, ökonomische und kulturelle Zentrum von Irland. Der Sitz der irischen Regierung, Dail Eireann, versammelt sich im Leinster House in Dublin. Die vier Gerichtshöfe, der Sitz der irischen Justizgewalt, und das Custom House sind einzigartige Beispiele für Dublins Architektur Ende des 18. Jahrhunderts. Beide Gebäude wurden stark während dem Bürgerkrieg beschädigt aber wurden wieder restauriert.
Südlich des Flusses ist das Schloss von Dublin zu finden, welches 1204 begonnen wurde und dann im 18. Jahrhundert komplett im georgischen Stil wieder aufgebaut wurde. Das Schloss war bis 1922 der Sitz der irischen Amtsgewalt. Heute ist es der Ort der Amtseinführung der irischen Präsidenten. In der Nähe des Schlosses sind die zwei protestantischen Kirchen Christ Church und St. Patricks zu finden. Beide Kirchen sind auf die frühen Tage von Dublin datiert.
Diese Fakten sind nur einige Eckdaten, die in der sehr interessanten Geschichte von Dublin gefunden werden können. Ihre Sprachreise nach Dublin bietet Ihnen die einmalige Gelegenheit diese historische Stadt zu entdecken und kennen zu lernen. Neben dem erlernen der Englischen Sprache sind also noch einige andere Dinge zu erkundigen.



